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    Leistenschmerzen in der Schwangerschaft - jetzt Schmerzlinderung erhalten

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    Leistenschmerzen während der Schwangerschaft sind ein häufiges Problem, das sich als stechendes, ziehendes oder scharfes Unbehagen im Leistenbereich anfühlen kann. Bei manchen treten die Schmerzen bei bestimmten Bewegungen auf, wie beim Aufstehen, Drehen im Bett oder Treppensteigen. Bei anderen können sie auch nach Aktivitäten oder am Ende des Tages auftreten. Obwohl sie oft mit völlig normalen körperlichen Veränderungen zusammenhängen, ist es dennoch wichtig, auf die Signale zu achten und zu wissen, wann man sie untersuchen lassen sollte.

    Leistenschmerzen in der Schwangerschaft – typische Ursachen

    Es kann mehrere Erklärungen für Leistenschmerzen in der Schwangerschaft geben, von denen sich einige überschneiden.

    Bänderschmerzen und wachsende Gebärmutter

    Wenn die Gebärmutter wächst, können die Bänder um sie herum gedehnt werden. Dies kann zu stechenden oder ziehenden Schmerzen führen, insbesondere bei plötzlichen Bewegungen, Husten, Niesen oder Positionswechseln.

    Beckenschmerzen und Beckengelenke

    Schmerzen aus dem Becken können sich in der Leiste bemerkbar machen, insbesondere wenn die Beckengelenke gereizt sind. Internationale Patientenleitlinien beschreiben, dass Beckenschmerzen in der Schwangerschaft oft Schmerzen in der Hüfte, am Gesäß und in der Leiste verursachen können und dass sie typischerweise beim Gehen, Treppensteigen oder Stehen auf einem Bein schlimmer werden.

    Leistenschmerzen in den verschiedenen Trimestern

    Leistenschmerzen in der Schwangerschaft können zu verschiedenen Zeitpunkten auftreten, und das Muster kann einen Hinweis darauf geben, was sie auslöst.

    Frühe Schwangerschaft

    Früh in der Schwangerschaft können Schmerzen bei schnellen Bewegungen oder nach Aktivitäten auftreten, wenn sich der Körper allmählich an hormonelle Veränderungen und erhöhte Belastung anpasst.

    Späte Schwangerschaft

    Später in der Schwangerschaft können Gewicht, eine veränderte Haltung und eine größere Belastung von Becken und Hüften dazu führen, dass die Schmerzen häufiger auftreten oder länger anhalten. Wenn Sie bemerken, dass die Schmerzen zunehmen, je mehr Sie gehen, lange stehen oder große Schritte machen, ist dies ein Zeichen dafür, dass eine schonendere Strategie helfen kann.

    Was kann ich gegen Leistenschmerzen in der Schwangerschaft tun? (praktische Ratschläge)

    Der Fokus liegt typischerweise auf Entlastung und Vermeidung von Bewegungen, die Schmerzen hervorrufen.

    Schonende Veränderungen im Alltag

    • Machen Sie kürzere Schritte und reduzieren Sie das Tempo beim Gehen.
    • Vermeiden Sie es, auf einem Bein zu stehen (setzen Sie sich hin, wenn Sie Hosen anziehen).
    • Halten Sie die Knie zusammen, wenn Sie sich im Bett drehen oder aus dem Auto steigen.
    • Legen Sie tagsüber Pausen ein, insbesondere wenn die Schmerzen am Ende des Tages zunehmen.

    Wärme, Unterstützung und Ruhe

    Manche erleben Linderung durch Wärme (z.B. ein Wärmekissen) in dem Bereich, während andere von Unterstützung um Becken/Bauch bei Aktivität profitieren. Wenn Sie Unterstützung ausprobieren möchten, kann ein Stützgürtel als praktisches Hilfsmittel im Alltag relevant sein, z.B. der Maternity Support Belt.

    Übungen und Bewegung bei Leistenschmerzen in der Schwangerschaft

    Es kann verlockend sein, die Bewegung ganz einzustellen, aber viele profitieren von ruhiger, angepasster Aktivität. In Patientenleitlinien zu Beckenschmerzen wird oft empfohlen, ein Niveau zu finden, bei dem man sich bewegen kann, ohne dass die Beschwerden deutlich schlimmer werden.

    Einfache, sichere Prinzipien

    • Wählen Sie symmetrische Bewegungen (z.B. ruhiges Gehen auf ebenem Untergrund).
    • Vermeiden Sie große, einseitige Belastungen (z.B. lange Treppenläufe, tiefe Ausfallschritte).
    • Stoppen Sie, wenn die Schmerzen während oder nach der Aktivität deutlich zunehmen.

    Im Zweifelsfall kann ein Physiotherapeut oder eine Hebamme helfen, die Übungen an Ihr spezifisches Schmerzmuster anzupassen.

    Wann sollte ich Arzt oder Hebamme kontaktieren?

    Suchen Sie ärztlichen Rat, wenn Sie unsicher sind oder wenn die Schmerzen Ihren Alltag zunehmend beeinträchtigen. Kontaktieren Sie Arzt, Hebamme oder Entbindungsstation schneller, wenn Sie Folgendes haben:

    • Blutungen, Fieber oder beeinträchtigter Allgemeinzustand
    • anhaltende, starke Schmerzen, die sich in Ruhe nicht bessern
    • Schmerzen zusammen mit Brennen beim Wasserlassen oder Verdacht auf Infektion
    • plötzliche Verschlechterung, bei der Sie Schwierigkeiten beim Gehen oder Belasten der Beine haben

    Dies soll keine Besorgnis auslösen, sondern sicherstellen, dass Sie die richtige Hilfe erhalten, wenn es sich um etwas anderes als gewöhnliche Schwangerschaftsbeschwerden handelt.

    Ein kleiner Produkttipp, wenn Sie zusätzliche Unterstützung benötigen

    Wenn Leistenschmerzen während der Schwangerschaft mit einer Belastung im Beckenbereich zusammenhängen, kann ein Stützgürtel als Entlastung im Alltag, insbesondere bei Spaziergängen und praktischen Tätigkeiten, eine Überlegung wert sein. Die Auswahl finden Sie hier: Stützgürtel.

    Quellen

    • 1177 Vårdguiden: „Vanliga besvär under en graviditet“ (Patienteninformationen zu häufigen Schwangerschaftsbeschwerden, einschließlich Schmerzen). https://www.1177.se/
    • Medical News Today: „Groin pain during pregnancy“ (Übersicht über mögliche Ursachen und wann Hilfe gesucht werden sollte). https://www.medicalnewstoday.com/articles/groin-pain-pregnancy
    • RCOG (Royal College of Obstetricians and Gynaecologists): „Pelvic girdle pain and pregnancy“ (Patientenleitlinie zu Beckenschmerzen, Symptomen und deren Management). https://www.rcog.org.uk/for-the-public/browse-our-patient-information/pelvic-girdle-pain-and-pregnancy/

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