Im 3. Trimester (ungefähr Woche 28 bis zur Geburt) wächst das Baby schnell, und viele Schwangere werden neugierig: Wie viel nimmt das Baby eigentlich pro Woche zu? Die kurze, beruhigende Antwort ist, dass das Gewicht typischerweise im letzten Teil der Schwangerschaft am meisten zunimmt, aber dass es große normale Variationen gibt. Das Gewicht des Babys wird oft per Ultraschall beurteilt, und selbst dabei gibt es eine inhärente Unsicherheit. Betrachten Sie Zahlen daher als Richtwerte und nicht als eine Prüfung, die Sie nicht bestehen können.
Gewichtszunahme des Babys pro Woche im 3. Trimester
Gegen Ende der Schwangerschaft nimmt das Baby oft mehr von Woche zu Woche zu als zuvor. Viele Fachübersichten beschreiben, dass die Gewichtszunahme im 3. Trimester typischerweise in einem bestimmten Bereich liegt, aber sie kann je nach Genetik, Funktion der Plazenta, Fruchtwasser und dem Schwangerschaftszeitpunkt variieren.
Praktische Faustregel, die Sie verwenden können
- Fragen Sie nach einem Intervall statt nach einer einzelnen Zahl, wenn Sie eine Einschätzung von der Hebamme oder beim Ultraschall erhalten.
- Vergleichen Sie am besten mit der eigenen Kurve des Babys von früheren Messungen, falls vorhanden, anstatt mit den Zahlen anderer.
- Denken Sie daran, dass das per Ultraschall geschätzte fötale Gewicht vom tatsächlichen Gewicht abweichen kann, daher sind geringe Schwankungen nicht unbedingt ein Zeichen dafür, dass etwas nicht stimmt.
Normales fötales Gewicht Woche für Woche in der späten Schwangerschaft
Wenn Sie nach „normalem fötalen Gewicht“ suchen, werden Sie oft Tabellen Woche für Woche finden. Diese können einen guten Überblick verschaffen, aber auch unnötige Sorge bereiten, da der Normalbereich breit ist.
So nutzen Sie Tabellen ohne Stress
- Nutzen Sie Tabellen, um das „ungefähre Niveau“ zu verstehen, nicht um ein präzises Gewicht zu berechnen.
- Legen Sie den größten Wert auf das, worauf Ihre Hebamme Wert legt: Anzeichen des Wohlbefindens, Leben im Bauch, Messungen und Ihre gesamte Schwangerschaftsgeschichte.
Warum kann das Baby im 3. Trimester mehr oder weniger zunehmen?
Es ist völlig normal, dass die Gewichtszunahme nicht linear verläuft. Manche Babys nehmen gleichmäßig zu, andere haben Phasen mit mehr und weniger Wachstum.
Häufige Erklärungen (die oft harmlos sind)
- Vererbung und Körperbau in der Familie
- Effizienz der Plazenta und Blutfluss
- Natürliche Variationen Ihres Körpers in Bezug auf Flüssigkeits- und Energiebedarf
- Messunsicherheit bei Ultraschall und Terminbestimmung
Wenn Ihre Hebamme oder Ihr Arzt über eine zu geringe oder zu hohe Wachstumsrate besorgt ist, werden sie in der Regel zusätzliche Kontrollen und Beratungen anbieten, damit Sie mit der Sorge nicht allein sind.
Anzeichen, auf die Sie im 3. Trimester reagieren sollten
Das Wichtigste ist nicht, „eine bestimmte Zahl zu erreichen“, sondern dass es dem Baby gut geht. Kontaktieren Sie den Kreissaal oder Ihre Hebamme, wenn Sie etwas erleben, das deutlich vom für Sie Normalen abweicht.
Suchen Sie zum Beispiel Hilfe bei
- Deutliche Veränderung der Babybewegungen (weniger Leben als gewöhnlich)
- Blutungen, anhaltende starke Schmerzen oder plötzliches Unwohlsein
- Anhaltende Kopfschmerzen, Sehstörungen oder schnell zunehmende Schwellungen (müssen beurteilt werden)
So unterstützen Sie Ihren Körper, wenn das Baby im 3. Trimester zunimmt
Wenn das Baby wächst, kann sich der Bauch schwerer anfühlen, und Rücken und Becken können stärker belastet werden. Hier kann praktische Unterstützung den Alltag überschaubarer machen.
Viele profitieren von einem Stützgürtel, der entlasten kann, wenn Sie länger gehen oder stehen. Siehe z. B. Stützgürtel und ein konkretes Produkt wie den Maternity Support Belt.
Wenn Sie auch bemerken, dass sich die Brüste gegen Ende der Schwangerschaft verändern und empfindlicher werden, kann ein bügelloser Still-BH mit flexibler Unterstützung schonender sein als ein Metallbügel. Ein Beispiel ist der Gel-Support Maternity Nursing Bra, bei dem die Gel-Unterstützung als eine stützende Alternative konzipiert ist, die den Veränderungen des Körpers folgen kann, ohne die Milchgänge zu blockieren.
Für Tage, an denen Sie einfach nur Ruhe und möglichst wenig einengendes Material wünschen, kann auch nahtloses Design eine Hilfe sein, da es sich in der Regel "nachgiebiger" anfühlt, wenn der Körper seine Form verändert. Hier können Sie Leggings und z. B. die Seamless Maternity Support Leggings sehen.
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