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    Schmerzen im Unterleib in der Schwangerschaft – Holen Sie sich jetzt Hilfe

    Gravid smerter i underlivet - Få hjælp nu

    Wenn Sie schwanger sind, können Unterleibsschmerzen beunruhigend sein, auch wenn sie oft mit völlig normalen Körperveränderungen einhergehen. Gleichzeitig ist es wichtig, zu reagieren, wenn die Schmerzen stark, neu oder von anderen Symptomen begleitet werden. Hier erhalten Sie praktische Anleitungen zur Beurteilung Ihrer Schmerzen, was Sie im Moment tun können und wann Sie einen Arzt oder die Entbindungsstation kontaktieren sollten.

    Unterleibsschmerzen in der Schwangerschaft – typische und weniger typische Ursachen

    Unterleibsschmerzen in der Schwangerschaft können von verschiedenen Stellen kommen: Gebärmutter, Bänder, Darm, Blase oder Becken. Manche Frauen verspüren ein stechendes Gefühl in der Leiste, andere einen ziehenden Schmerz im Unterbauch oder ein drückendes Schweregefühl.

    Wenn Schmerzen oft mit den Veränderungen der Schwangerschaft zusammenhängen

    Das kann zum Beispiel sein:

    • Dehnung und erhöhte Belastung, während die Gebärmutter wächst.
    • Schmerzen bei Bewegung, Positionswechsel oder längerem Stehen.
    • Schweregefühl, besonders später in der Schwangerschaft.

    Wenn Schmerzen auch auf etwas zurückzuführen sein können, das beurteilt werden sollte

    Schmerzen können auch mit Zuständen wie Harnwegsinfektionen, Verstopfung oder anderen akuten Bauchschmerzen zusammenhängen, die nicht unbedingt durch die Schwangerschaft selbst verursacht werden. Im Zweifelsfall ist es ratsam, eine professionelle Beurteilung einzuholen.

    Schmerzen im unteren Bauchbereich während der Schwangerschaft – so können Sie die Schmerzen besser beschreiben

    Wenn Sie eine Hebamme, einen Arzt oder die Entbindungsstation kontaktieren, hilft es, die Schmerzen konkret beschreiben zu können. Das erleichtert die Beurteilung, ob Sie abwarten können oder ob Sie untersucht werden sollten.

    Checkliste, die Sie zu Hause verwenden können

    Überlegen Sie:

    • Wo genau sitzt der Schmerz (Mitte, rechte/linke Seite, Leiste, über dem Schambein)?
    • Wie fühlt er sich an (stechend, dumpf, konstant, wellenförmig)?
    • Wann hat er begonnen, und wird er schlimmer bei Bewegung, Husten oder Toilettengang?
    • Haben Sie andere Symptome wie Brennen beim Wasserlassen, Fieber, Übelkeit, Durchfall, Blutungen oder Flüssigkeitsabgang aus der Scheide?
    • Wenn Sie weiter fortgeschritten sind: Spüren Sie das Baby wie gewohnt?

    Schmerzen im Unterleib früh in der Schwangerschaft – wann ist das normal?

    Früh in der Schwangerschaft beschreiben viele ein menstruationsähnliches Ziehen oder kurze Stiche, die kommen und gehen können. Es kann schwierig sein, zwischen „normal“ und „sollte überprüft werden“ zu unterscheiden. Zögern Sie daher nicht, sich beraten zu lassen, wenn Sie besorgt sind.

    Bei diesen Anzeichen eine medizinische Beurteilung einholen

    Suchen Sie am selben Tag Hilfe bei zum Beispiel:

    • Blutungen, insbesondere wenn sie von Schmerzen begleitet werden.
    • Zunehmende oder starke Schmerzen, die in Ruhe nicht nachlassen.
    • Schmerzen zusammen mit Schwindel, Unwohlsein oder Ohnmachtsgefühlen.
    • Fieber oder beeinträchtigter Allgemeinzustand.

    Wann sollte man bei Unterleibsschmerzen in der Schwangerschaft einen Arzt aufsuchen?

    Sie sollten nicht um jeden Preis „durchhalten“. Es ist immer in Ordnung, einen Arzt, eine Hebamme, den ärztlichen Bereitschaftsdienst oder die Entbindungsstation zu kontaktieren, wenn Sie beunruhigt sind.

    Bei Alarmsymptomen sofort Hilfe suchen

    Kontaktieren Sie eine akute Beurteilung bei:

    • Starken oder plötzlich auftretenden Schmerzen.
    • Vaginalen Blutungen oder Blasensprung.
    • Fieber, Schüttelfrost oder ausgeprägtem Krankheitsgefühl.
    • Regelmäßigen Schmerzen/Wehen vor dem Termin oder deutlichem Druck nach unten.
    • Wenn sich das Baby (später in der Schwangerschaft) wesentlich weniger als gewohnt bewegt.

    Linderung von Unterleibsschmerzen während der Schwangerschaft – was Sie jetzt tun können

    Wenn Sie bereits untersucht wurden oder wenn die Schmerzen mild und ohne Alarmsymptome sind, können Sie oft eine sanfte Linderung zu Hause versuchen.

    Praktische Ratschläge, die oft entlasten können

    • Wechseln Sie die Position ruhig und vermeiden Sie plötzliche Drehbewegungen.
    • Machen Sie tagsüber Pausen und legen Sie sich, wenn möglich, auf die Seite.
    • Wenden Sie Wärme mit Bedacht an (z.B. ein Wärmekissen) und hören Sie auf, wenn es sich verschlimmert.
    • Trinken Sie ausreichend und achten Sie auf den Stuhlgang, da Verstopfung zusätzlichen Druck verursachen kann.
    • Sprechen Sie mit der Hebamme über Übungen, Unterstützung und gegebenenfalls eine Überweisung an einen Physiotherapeuten bei Becken- oder Symphysenbeschwerden.

    Eine einfache Unterstützung kann den Alltag erleichtern

    Wenn Ihre Schmerzen mit Belastung und Schweregefühl zusammenhängen, kann ein Stützgürtel eine relevante Ergänzung zu Ruhe und guten Bewegungsmustern sein. Sie können z.B. Stützgürtel oder einen speziellen Maternity Support Belt in Betracht ziehen, der zur Entlastung und Unterstützung des Bauches im Alltag entwickelt wurde. Verwenden Sie ihn gerne nach Absprache mit der Hebamme, insbesondere wenn Sie ausgeprägte Beckenbeschwerden haben.

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