In der 40. Schwangerschaftswoche schwanger zu sein, kann sich anfühlen, als stünde man kurz vor dem Ziel, ohne zu wissen, wann der Startschuss fällt. Manche bemerken viele Veränderungen, andere fast gar nichts. Beides kann völlig normal sein. Hier ist ein praktischer Leitfaden für typische Anzeichen der Geburt und was Sie tun können, wenn Sie kurz vor dem Termin stehen.
Schwanger in der 40. Woche: Symptome, die auf die Geburt hindeuten können
In der 40. Woche beginnt sich der Körper oft aktiver vorzubereiten. Anzeichen können sein, dass der Bauch etwas „absinkt“, Sie mehr Druck nach unten verspüren oder öfter urinieren müssen. Manche erleben auch weicheren Stuhlgang oder Übelkeit, was mit Hormonveränderungen zusammenhängen kann.
Praktische nächste Schritte
Notieren Sie, was Sie fühlen und wann es beginnt. Das erleichtert die Beurteilung der Entwicklung, besonders wenn Sie unsicher sind, ob es der Beginn der Geburt ist.
Übungswehen vs. echte Wehen in der 40. Woche
Übungswehen (Vorwehen) können sich wie ein Spannen im Bauch anfühlen und unregelmäßig auftreten. Sie können nachlassen, wenn Sie die Position wechseln, sich ausruhen oder ein warmes Bad nehmen. Echte Wehen werden typischerweise regelmäßiger, nehmen an Stärke zu und kommen in kürzeren Abständen.
Faustregel, die Sie zu Hause anwenden können
Versuchen Sie, die Wehen 1 Stunde lang zu timen: Wie oft kommen sie und wie lange dauern sie? Wenn sie regelmäßiger und deutlich stärker werden, ist das ein Zeichen dafür, dass der Körper weiterarbeitet.
Schleimpfropf in der 40. Woche: Anzeichen und Bedeutung
Der Schleimpfropf kann als Klumpen oder als zäherer Ausfluss erscheinen, manchmal mit leichten Blutstreifen. Dies kann ein Zeichen dafür sein, dass sich der Gebärmutterhals verändert, aber es sagt nicht genau, wann die Geburt beginnt. Bei manchen Frauen setzt die Geburt kurz danach ein, bei anderen dauert es Tage.
Wenn Sie wie bei der Menstruation bluten oder unsicher sind, sollten Sie die Geburtsstation oder Ihre Hebamme kontaktieren.
Blasensprung in der 40. Woche: Wie es sich anfühlt und was Sie tun
Ein Blasensprung kann ein deutliches „Platschen“ sein, es kann aber auch langsam sickern. Es kann daher mit Urin oder vermehrtem Ausfluss verwechselt werden. Wenn Sie den Verdacht auf einen Blasensprung haben, ist es ratsam, die Geburtsstation zu kontaktieren, damit Sie konkrete Anweisungen bezüglich Farbe, Menge, Geruch und Kindsbewegungen erhalten können.
Besonders wichtig, darauf zu reagieren
Kontaktieren Sie die Geburtsstation sofort, wenn das Fruchtwasser grün oder braun ist, wenn Sie Fieber haben oder wenn Sie weniger Kindsbewegungen als gewöhnlich wahrnehmen.
Wann man in der 40. Woche die Geburtsstation anrufen sollte
Sie sollten immer lieber einmal zu viel anrufen als einmal zu wenig. Typische Gründe, die Geburtsstation zu kontaktieren, können sein:
- Regelmäßige Wehen, die an Stärke und Häufigkeit zunehmen
- Blasensprung, auch bei Sickerwasser
- Blutungen (mehr als etwas blutiger/schleimiger Ausfluss)
- Deutliche Veränderung der Babybewegungen
- Starke Schmerzen, oder wenn Sie sich unsicher fühlen
Sie können Ihnen helfen, die nächsten Schritte basierend auf Ihrer Situation zu beurteilen.
Relevante Produkte, wenn Sie in der 40. Woche warten
Wenn die Geburt naht, kann es beruhigend sein, ein paar praktische Dinge in der Tasche und zu Hause bereitzuhalten. Wenn Sie die Vorbereitung einfach halten möchten, kann ein komplettes Nachsorgepaket hilfreich sein, z. B. das New Mum Care Pack. Viele profitieren auch von sanfter Unterstützung für Bauch und Becken in den letzten Tagen, z. B. mit dem Maternity Support Belt. Und für die Zeit direkt nach der Geburt können Wochenbetteinlagen, z. B. die Disposable 10x Post Birth Care Pads, nützlich sein.