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    Kann man stillen, wenn man Medikamente einnimmt?

    Alle Medikamente gehen in unterschiedlichem Maße in die Muttermilch und somit in den Körper des Babys über. In seltenen Fällen ist es jedoch notwendig, aufgrund der Einnahme von Medikamenten vollständig abzustillen. Dennoch ist es immer wichtig, abzuwägen, ob das Medikament notwendig ist – dies gilt auch für rezeptfreie Arzneimittel. Im Zweifelsfall sollten Sie sich an Ihren Arzt/Ihre Ärztin wenden und unbedingt erwähnen, dass Sie stillen. Ist ein Medikament notwendig, aber nicht stillverträglich, gibt es oft eine alternative Darreichungsform. Ihr Arzt/Ihre Ärztin kann Sie jederzeit beraten, welche Medikamente Sie stillen können.

    Die Konzentration eines Medikaments in der Muttermilch hängt von der Halbwertszeit des Medikaments, der Dosis, dem Zeitabstand zwischen Einnahme und Stillen sowie der Art der Verabreichung ab. Die Konzentration ist bei intravenöser Gabe am höchsten, bei oraler Einnahme niedriger und bei Inhalation und topischer Anwendung am niedrigsten.

    Ein weiterer Aspekt bei der Einnahme von Medikamenten während des Stillens ist, dass die Medikamente wieder ausgeschieden werden müssen. Dies ist Aufgabe der Leber. Medikamente belasten die Leber zusätzlich. Ihre Leber als Erwachsene kann dies problemlos bewältigen, die kleine, noch unreife Leber eines Babys hingegen hat es schwerer. Daher ist es für das Baby sowohl schwieriger als auch aufwändiger, die Medikamente auszuscheiden. Die Leber eines Babys ist noch nicht ausgereift und benötigt daher länger als die eines Erwachsenen, um die Medikamente abzubauen. Kurz gesagt: Alle unnötigen Medikamente sollten im Interesse des Babys sorgfältig geprüft werden.

    Ich werde oft gefragt, ob man während des Stillens Antibiotika einnehmen kann. Ja, das ist möglich. Allerdings wird die Darmflora sowohl Ihres Babys als auch Ihre eigene beeinträchtigt. Viele der guten und wichtigen Darmbakterien werden abgetötet. Daher ist es am besten, Antibiotika nur im Notfall einzunehmen. Sollte Ihr Arzt Ihnen Antibiotika empfehlen, ist es wichtig, dass Sie die gesamte Behandlung abschließen. Manche Frauen stellen fest, dass Antibiotika die Milchproduktion beeinträchtigen. Achten Sie daher als Stillende auf die Grundlagen wie Ruhe, Schlaf, ausreichend Essen und Trinken. Versuchen Sie außerdem, den Hautkontakt mit Ihrem Baby zu intensivieren, um die Milchproduktion anzuregen. Und natürlich: Sorgen Sie dafür, dass Ihre Milchbar rund um die Uhr geöffnet ist 😉

    Nach Abschluss der Antibiotikabehandlung empfehle ich Ihnen und Ihrem Baby die Einnahme von Prä- und Probiotika. Reformhäuser und Bioläden beraten Sie gerne, welche Präparate für Ihr Baby je nach Alter geeignet sind.

    Ich hoffe, dieser Beitrag zum Thema Stillen und Medikamente war hilfreich für Sie. Vertrauen Sie immer Ihrem Baby und fragen Sie lieber einmal nach, wenn Sie zu viel als zu wenig trinken – und vergessen Sie nicht, Ihrem Arzt mitzuteilen, dass Sie stillen.

    Autorin Siff Hjerte, Die Hebamme

    Ich bin Hebamme und emotionale Beraterin. Es liegt mir sehr am Herzen, Frauen und Männer darin zu unterstützen, stark zu sein – sowohl in sich selbst als auch als Familie. Je besser wir uns selbst kennen und für uns sorgen, desto mehr Energie haben wir für unsere Lieben. Deshalb teile ich hier bei Carriwell mit großer Freude mein Wissen und meine Erfahrung, damit auch Sie und ich uns wohlfühlen 😉 Ich drücke Ihnen die Daumen! Wenn Sie mehr über mich und meine Leistungen erfahren möchten, besuchen Sie meine Praxis HjerteJordemoderen unter www.hjertejordemoderen.dk.